9. Station: “Selig sind, die nicht sehen…

…und doch glauben”
(Joh 20,29)

Der Glaubensweg der Seligpreisungen führt zum Marienwallfahrtsort Wietmarschen. Hier steht im Mittelpunkt ein Marienbildnis aus dem Jahre 1220 – auch “Gnadenbild” genannt. Im Jahre 2014 wurde eine neue, würdige Umgebung für dieses Bild geschaffen.

Um den dichten Zusammenhang des Glaubensweges mit dem Gnadenbild darzustellen, ist diese neu geschaffene 9. Station gewissermaßen ein Bindeglied. Das zeigen schon die gebrauchten Materialien: Bentheimer Sandstein, Bronzeelemente und in den Sandstein eingearbeitete Reliefs. Mehr noch aber ist es der Inhalt:
Wir begegnen dem Heiligen und sind eingeladen zum Glauben.

Die Darstellung dieser Station  bezieht sich auf Erzählungen aus dem Alten Testament, dem Buch Exodus (abgekürzt Ex oder 2 Mose): Dort wird zu Mose am brennenden Dornbusch gesagt: “Leg deine Schuhe ab, denn der Ort, wo du stehst, ist heiliger Boden.” (Ex 3,5). Die Bronze zeigt den Stab des Mose, der sich vor dem Pharao zur Schlange verwandelt – für die Israeliten ein Zeichen, dass Gott Mose auserwählt hat, das Volk zu führen (Ex 4,1-5).

Wenn Sie von hier aus den Glaubensweg ablaufen möchten, dann gehen Sie nun zur 8. Station.

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