7. Station: Selig, die Frieden stiften;…

…denn sie werden Kinder Gottes heißen.
(Mt 5,9)

Zwei dicht nebeneinander stehende Steinblöcke versinnbilden, da sie einander nicht berühren, einen tiefen Spalt, der Krieg und Feindschaft ausdrücken soll. Die abgeschrägten Innenflächen im jeweils oberen Bereich, die einander gegenüberliegen, zeigen reliefartig in Stein gehauene Szenen aus dem Zweiten Weltkrieg: die Bombardierung der englischen Stadt Coventry durch deutsche Luftangriffe und die Zerstörung Dresdens durch alliierte Truppen. Beide Städte haben in besonders hohem Maße unter den militärisch sinnlosen Angriffen gegen die Zivilbevölkerung und die Kulturgüter gelitten. Beide Bilder wollen das Inferno der Städte nach den verheerenden Bombenangriffen deutlich machen.

Zwischen den beiden Steinblöcken überwinden zwei Menschen auf kleinen Stufen den tiefen Spalt der Feindschaft und des Hasses. Sie reichen sich die Hände zur Versöhnung und machen deutlich: Frieden ist möglich! Und so sind die beiden Städte, die damals mit zigtausend Menschenopfern in Schutt und Asche gelegt wurden, seit einigen Jahren Partnerstädte.

Zu Friedensstiftern werden Menschen, die zum Frieden mit sich selbst kommen; Menschen, die akzeptieren, dass andere anders sind; Menschen, die Demütigungen ertragen und Erniedrigungen aushalten; Völker die Brücken der Verständigung bauen, damit Frieden herrscht statt Krieg, Freiheit statt Gewalt und Unterdrückung.

Herr Jesus Christus, komm in unsere friedlose Welt, die immer wieder von Kriegen und Grausamkeiten erschüttert wird. Komm in die Enge und Dunkelheit unserer Gedanken und nimm allen Unfrieden aus unseren Herzen. Vollende unsere kleinen Schritte zum Guten und lass uns den Halt deiner Hand spüren, wenn wir versagen. Amen.

Nun zur achten Station.

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