1220: Das Gnadenbild in der alten Kapelle 800 Jahre Marienstatue

Seit 800 Jahren ist das Gnadenbild in Wietmarschen. Woher es kam und wer es angeschafft hat, ist nicht bekannt.

Es stand in den ersten Jahren im heutigen Chorraum. Später befand es sich auf dem Nikolausaltar, der 1662 von einer Stiftsdame gespendet wurde.

Das Gnadenbild wurde schon im Mittelalter verehrt. Viele Pilger, auch der Bischof von Münster, Bernhard von Galen, beteten im 17. Jahrhundert vor der Marienstatue.

1921 bekamen Maria und das Jesuskind neue Kronen, die von den Jungfrauen-Vereinen Lohne, Schepsdorf, Nordhorn, Twist und Wietmarschen gespendet wurden.

Im Jahr 1930 wurde in der neuen vergrößerten Kirche im rechten Seitenschiff eine Marienkapelle gebaut.

Gnadenbild – Maria mit dem Jesuskind auf dem rechten Arm
Bildarchiv: Emslandmuseum Lingen

Maria trug das Kind auf dem rechten Arm. Bei einer Restaurierung im Jahr 1988 stellten Kunsthistoriker fest, dass Maria das Jesuskind ursprünglich auf dem linken Arm getragen hatte.

Man vermutet, dass die Statue bei Prozessionen beschädigt und falsch restauriert wurde. Seitdem trägt Maria das Kind wieder, wie ursprünglich, auf dem linken Arm.

Es folgt:
1578: Siebenstern – Eine Kreuzung von sieben Wegen im Stiftsbusch

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