1933 – 1945: Wallfahrten während der Nazizeit

In der Nazizeit wurde die Zahl der Pilger immer größer. Bischof Berning kam häufig, um bei den Wallfahrten zu predigen. Die Beamten der geheimen Staatspolizei verfolgten seine Predigten und schrieben mit.

1934 baute man den Altar für die Wallfahrermesse vor dem Haus Terhaar auf. In diesem Jahr kamen 12.000 Pilger.

Wallfahrer vor dem Haus Terhaar auf dem heutigen Marktplatz
Bildarchiv: Heimatverein Wietmarschen

1935 bewachte die Feuerwehr den Altar, um eine  Sabotage und Beschädigung  durch gewaltsame Nazi-Anhänger zu verhindern.

1939 fand am 3. Sonntag nach Ostern eine große Männerwallfahrt statt.

1940 war am 28. April die letzte Männerwallfahrt  während des Krieges. Die Frauenwallfahrt, die für den zweiten Juli, dem Fest Mariä Heimsuchung vorgesehen war, musste wegen Bombengefahr ausfallen. Nach Ausbruch des Krieges 1939 waren große Menschenansammlungen und Prozessionen verboten. Das galt auch für Wallfahrten.

Junge Frauen tragen das Gnadenbild
Bildarchiv: Heimatverein Wietmarschen

In den Jahren  1941 bis 1944 kamen viele kleine Gruppen und Einzelpersonen, um vor dem Gnadenbild zu beten.

Am 16. September 1945 fand die erste große Wallfahrt nach dem Krieg statt.

Es folgt:
1945: Ein Wallfahrtstag in Wietmarschen in den 40er und 50er Jahren

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