St. Marien – Melle-Buer

Willkommen in St. Marien Buer, die jüngste Kirche in der Pfarrei St. Matthäus Melle.

In dem evangelischen Ort Buer kamen während des zweiten Weltkrieges die ersten Katholiken aus den zerbombten Städten an Rhein und Ruhr, später kamen weitere durch die Vertreibung aus den ostdeutschen Gebieten. So entwickelte sich eine neue Gemeinde.
Gottesdienste an Sonn- und Feiertagen durften in der Anfangszeit in der evangelischen St. Martini-Kirche gefeiert werden.

Hier eine Kirche zu bauen, war den Katholiken in Buer ein besonderes Anliegen, für das sie Einschränkungen und Verzicht in Kauf nahmen. Sie setzten damit ein unerschütterliches Zeichen des Glaubens und der Zuversicht in die Zukunft.

Dank großer finanzieller Unterstützung der Gemeindemitglieder konnte am 23. August 1955 das neu erbaute Gotteshaus „Maria von der immerwährenden Hilfe“ geweiht werden.

Stiftungen von Einzelpersonen und auch ortsansässigen Firmen sind die Buntglasfenster, Glocken, Turmuhr, das Christus König Kreuz, Figuren und die Kreuzwegstationen zu verdanken.

Das heutige Gemeindeleben wird durch verschiedene Gruppierungen, die das Anliegen der Gemeindegründer weiterleben und zum Fortbestand beitragen, bereichert:

Unsere Messdiener sind eine starke Gruppe mit stetigem Zuwachs. Der Zusammenhalt wird geprägt durch gemeinsames Üben, aber auch Spiele und andere Freizeitaktivitäten.

Seit Jahrzehnten ist die kfd-Gruppe ein fester Bestandteil unserer Gemeinde.

Sie ist mit ihrem großen Einsatz nicht nur vor Ort eine Bereicherung, sondern unterstützt auch in besonderer Weise Bedürftige im ehemaligen Königsberg.

Die Frauengruppe „Hier und Jetzt“ hat sich in den letzten Jahren zu einer festen Gemeinschaft entwickelt und erfreut sich regem Zulauf.

Gemeinschaftliche Aktivitäten unterschiedlichster Art stehen im Vordergrund und auch die Kontakte zur evangelischen Frauengruppe werden durch regelmäßige Treffen gepflegt.

In jedem Jahr beteiligen sich zahlreiche Kinder und Jugendlichen in unserer Gemeinde an der Sternsingeraktion. Sie engagieren sich und setzen Zeichen.

Ein zwangloser Ort der Begegnung und des Austausches sind die regelmäßigen „Wein statt Kaffee“-Abende, die monatlich stattfinden und die Gemeinschaft fördern.