Autobahnkirche „Dammer Berge“

Die Kapelle, die ihre Entstehung einer privaten Initiative verdankt, war bei ihrer Fertigstellung 1970 die erste ökumenische Autobahnkapelle in Deutschland.

Sie sollte unter anderem „Mahnstätte für den Verkehr“ sein, wie der Initiator des Projektes bei der Einsegnungsfeier hervorhob.

altar der autobahnkapelle

Nicht nur der konfessionsübergreifende Ansatz war seinerzeit absolut neu. Auch die architektonische Gestaltung des Hannoveraner Architekten Wolters setzt sich bewusst von traditionellen Formen ab. Dass mit einer breiten Kupferkrempe eingefasste Dach wirkt ein wenig, als wolle es den Besucher vom Straßenlärm abschirmen.

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Die breite Glasfront, die das Gebäude zum Rastplatz hin öffnet, und die weißen Wände des Innenraumes sorgen für eine angenehm lichte Atmosphäre. Links an der Wand befindet sich eine besondere Schutzmantelmadonna. Sie wurde 1979 von einem örtlichen Künstler gefertigt. Unter ihrem Mantel ziehen fahrende Autos ihre Bahn.