St. Bartholomäus – Schwagstorf

Die Kirche möchte ein Ort zum Beten und Innehalten sein. Ein Ort an dem die Menschen ausruhen können und ihre Last abladen dürfen.

Ganz besonders lädt uns die Statue „Christus auf der Rast“ ein. Diese Darstellung finden wir nicht so oft in einer Kirche, in unserer Pfarreiengemeinschaft gibt es sie nur hier. Jesus Christus, der von Schmerzen gekennzeichnete und an den Händen gefesselte Christus auf einer kleinen Bank sitzend, mit Dornenkrone und einem weiten wallenden Umhang bekleidet.

Bild von der Statue „Christus auf der Rast“

Bei der Statue, die zwischenzeitlich auf im Diözesanmuseum in Osnabrück ausgestellt wurde, Christus auf der Rast handelt es sich um eine barocke Statue aus Sandstein.


Auch Sehenswert ist

Das Friedhofskreuz

Das Ehrenmal

Die Weihnachtskrippe

Zwischenzeit

Zwischen Himmel und Erde hängst du dort,
ganz allein und verlassen von Mensch und Gott
zwischen Himmel und Erde ausgestreckt, dort am Kreuz

Zwischen Himmel und Erde hängst du dort,
wo alle Balken sich kreuzen ist der Ort
wo sich Himmel und Erde trifft in dir, dort am Kreuz.

Zwischen Himmel und Erde ist ein Riss
und ein Kampf zwischen Licht und Finsternis
IN DIESER ZWISCHENZEIT

Zwischen Himmel und Erde sind wir noch und das,
was wir nicht wollen, tun wir doch
IN DIESER ZWISCHENZEIT:

Zwischen Himmel und Erde leiden wir an Zerrissenheit,
auf dem Weg zu dir
IN DIESER ZWISCHENZEIT

Zwischen Himmel und Erde ist ein Steg.
Und du selbst bist die Brücke und der Weg
IN DIESER ZWISCHENZEIT

Zwischen Himmel und Erde stehen wir
und wir treten in diesen Riss mit dir
IN DIESER ZWISCHENZEIT

Du machst Himmel und Erde einmal neu
Doch dein Reich ist schon da und du bist treu
IN DIESER ZWISCHENZEIT

Die Krippenlandschaft

In dieser Kirche ist mit viel Mühe und liebe zum Detail eine Krippenlandschaft „maßgeschneidert“ worden.

Wichtig war es von Anfang an, die Landschaft und die Krippe so anzulegen, dass sie besonders von Kindern in ihrer Augenhöhe ohne Hilfe der Eltern eingesehen werden kann. Zugleich wird dadurch erfahrbar, dass wir Gott in dem Kind von Betlehem „auf Augenhöhe“ begegnen können, wenn wir uns in das Geschehen von Weihnachten hineinbegeben, uns auf die Frohe Botschaft von der Menschwerdung Gottes einlassen.

Der Hintergrund zeigt die Mauerreste der alten, zerstörten Stadt Davids, die „Betlehem heißt“. Dem Geschlecht David gilt die Zusage, das aus ihm der Messias geboren wird, Ursprung und Mitte der neuen Stadt Davids. Die Mauer zeigt zum anderen aber auch das Betlehem unserer Tage. Mittelpunkt dieser Stadt ist heute die Geburtskirche, die in den Jahren 527- 565 gebaut worden ist … Erkennungszeichen dieser Kirche ist die kleine Tür, durch die der Besucher nur gebückt, sich klein machend, in das Innere zur Geburtsgrotte gelangen kann.

Diese Tür finden wir auch in der Krippenlandschaft wieder. Eine weitere Besonderheit ist, dass der Taufbrunnen in dieser Zeit in die Krippenlandschaft integriert ist. In der Kirche zu Betlehem befindet sich heute eine unterirdische Grotte, wo der Geburtsort verehrt wird. Die Stelle der Geburt ziert ein silberner Stern, auf dem geschrieben steht: „hic de Virgine Maria Jesus Christus natus est“. (hier wurde Jesus Christus durch die Jungfrau Maria geboren.) Dieser Stern ziert in dieser Zeit den Taufbrunnen. In Erinnerung an meine Taufe trägt er den ,Stern von Betlehem‘, der mir sagt: „Hier wurde ich aus Gott geboren, im Wasser und im Heiligen Geist“. [weitere Informationen finden sie in einem Ordner an der Krippe]